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Oskar Marti – Chrüteroski, Meggen
Kontakt: 079 469 35 23
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Text und Bilder: Oskar Marti


Bookshop / www.landliebe.ch

Fr. 68.-- zu bestellen bei Oskar Marti

info59-Chrueter-April2019-Portrait
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info 59

Für alles ist ein Kraut gewachsen

Bärlauch – Allium ursinum

Oskar Marti

Der Bärlauch gehört zur Familie der Liliengewächse. Er wird auch wilder Knob-lauch, Rämschele, Waldknoblauch, Zigeunerlauch, Bärenkraut und Wurmlauch genannt.
Die Pflanze besitzt eine längliche Zwiebel mit weissen, durchsichtigen Häuten. Die grundständigen Blätter sind lanzettlich und langgestielt, mit einem dreikantigen Stengel. Grösse 20–30cm. Dort finden sich bis 20 weisse, sternförmige, in Scheindolden angeordnete Blüten.
Zu finden ist der Bärlauch in Auenwäldern, Laubmischwäldern, Buchenwäldern, Hecken und Gärten mit Baumbestand, so dass man ihn schon von weitem riecht. Seine Blätter bedecken dicht den erwachenden Frühlingsboden, aber schon im Juni sterben sie wieder ab, so dass im Hochsommer vom Bestand nichts mehr zu sehen ist. Verwendet werden die jungen Blätter, Knospen, Blüten zu Dekoration.
Die Pflanze ist sehr gesund und kann als Ersatz des Knoblauchs verwendet werden. Die Pflanze soll im Frühling die erste Nahrung des wild lebenden Bären gewesen sein und trägt deshalb seinen Namen.

info59-Maiglöckchen
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Wichtige Anmerkung: Aufgrund der Ähnlichkeit des Bärlauchs mit den giftigen Blättern der Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose muss man die Pflanzen beim Sammeln genau überprüfen und vor allem an ihr riechen (Maiglöckchenblätter riechen nicht). Zur Kontrolle zerreibe man die Blätter zwischen den Fingern, wobei beim Bärlauch der Knoblauchgeruch  austritt.

Giftige Blätter der Maiglöckchen

info59-Rezept Bärlauchpasste
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Rezept im April

Bärlauchpaste

100 g   Bärlauchblätter
  10 g   Salz
   1 dl   Sonnenblumen-, Oliven- oder
             Rapsöl
Zubereitung: Die jungen, frischen und sauberen Blätter mit dem Messer fein schneiden und mit den übrigen Zutaten im Mixer sehr kurz pürieren. In ein sauberes Glas einfüllen, verschliessen, kühl und dunkel lagern, so bleibt die Paste 1 Jahr haltbar. Überall wo es gilt, einen Hauch von Knoblauch, sei es für Suppen, Saucen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Gemüse, Pilz- und Teigwarengerichte beizufügen. Herrlich, aber aufgepasst mit dem Salzen, da sollten Sie sparsam umgehen.

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