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Kontakt RG CH
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Präsident
rosengesellschaft
schweiz:

Walter Waltisberg
Isleren 4

6214 Schenkon
waltisberg.w@bluewin.ch

 

041 921 50 17
078 713 18 28

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der rosengesellschaft schweiz

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Anmerkung der Redaktion: 

Sabine Stauffer wird in loser Folge Beiträge zum Thema Gartengestaltung schreiben. Nach der Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin studierte sie Landschaftsarchitektur. Sie war damals die erste Frau an der Gartenbauschule Oeschberg und eine ziemliche Exotin in der Männerlandschaft. Sie ist Mitglied der rosengesellschaft winterthur.


 

Sabine Stauffer
Grünplan Landschaftsarchitektur GmbH,
Langdorfstrasse 16
CH-8500 Frauenfeld
sabine.stauffer@gruenplan.ch / 079 672 99 78
www.gruenplan.ch


 

 

info58 - März 2019

Naturnahe und nützliche Rosengärten gestalten

Rosen dürfen in keinem Natur- und Nutzgarten fehlen. Inspirationen dazu liefern die Naturstandorte. Sie sind Vorbild für naturnahe Rosenpflanzungen, welche auf lichten, offenen und meist frischen Standorten am besten gedeihen. So kommen nicht nur die Rosenblüten, sondern auch ihre Wuchsform, der Duft, die Hagebutten und im Herbst verfärbte Rosenblätter am besten zur Geltung.        

Wildrosen im Naturgarten

Mit ihrem üppigen Wachstum passen Wildrosen hervorragend in Naturgärten. Als Rosenhecke bietet Rosa canina Vögeln und Igeln Schutz. Solitär platziert sind einfach blühende Wildrosen gute Bienennährpflanzen, da sie viele Staubgefässe besitzen. Beliebt sind auch Kletterrosen wie Rosa mulitflora in alten Obstbäumen, so dass nach der Baum- die Rosenblüte einen zweiten Höhepunkt schafft. Die einheimische Essigrose Rosa gallica sichert sonnige Böschungen, da sie Ausläufer bildet. Unersetzlich sind Rosen an alten Mauern, da sie weder Fallrohre umschlingen, noch mit Haftwurzeln den Putz beschädigen.
So sind Rosen keine Mauerblümchen, sondern bereichern jeden Naturgarten.

Nutzgärten mit Rosen

Meist werden Rosen zur Zierde gepflanzt, dabei bieten sie auch viel Nutzen. Stark gefüllte, englische Rosen wie ‚Abraham Darby‘ oder die nostalgische Rose ‚Souvenir de la Malmaison‘, können im Schnittblumengarten ohne Reue geschnitten werden. Die Duftrose Rosa centifolia ‚Muscosa‘ oder die Ölrose Rosa damascena ‚Trigintipetala‘ sollten für vollen Duftgenuss windgeschützt platziert sein. Die Blüten können für Potpourris geerntet, zu Rosenbowle, -wasser verarbeitet oder zum Beduften von Marzipan verwendet werden. Für Marmelade eignen sich die grossen, weichen Hagebutten der Kartoffelrose Rosa rugosa am besten. In unserem Kundengarten rahmt eine Pergola mit der Kletterrose ‚Bobbie James‘ den wilden Nutzgarten. Die Strauchrose ‚Weisse Wolke‘ bildet den Hintergrund für einen antiken Brunnen und Rosa rugosa ‚Alba‘ schliesst den Nutzbereich zur Wäschespinne ab.

Vielseitige Lieblingsplätze

Wo Rosen gut gedeihen, fühlen sich auch Menschen wohl: An lichten, luftigen und frischen Standorten. Daher lohnt es sich, solche Orte gezielt mit Rosen zu begrünen.
- Eine Pergola mit der hitzetoleranten Kletterrose ‚Super Dorothy‘ spendet Halbschatten und ist winddurchlässig.
- Die Rose ‚Schneewittchen‘ ist Zaungast am geschmiedeten Sichtschutzgitter.
- Im Vorgarten begrüsst die duftende Kletterrose ‚New Dawn‘ Heimkehrer.
- Heinzen, Holzgerüste zum Trocknen von Heu, stützen Strauchrosen z.B. ‚Raubritter‘ im Nutzgarten dekorativ.
- Der Spielturm wird für Mädchen mit dem Rambler ‚Paul’s Himalayan Musk‘ zum Dornröschenschloss.
- Die gefüllte Rosa gallica ‚Duchesse de Montebello‘ bezaubert im Herbst mit einem gelborangem Laub, besonders wenn sie sonnig steht.

Wenn man Natur- und Nutzgärten gestaltet, sollten an geeigneten Stellen Wild- und historische Rosen gepflanzt werden. Sie benötigen ausreichend Platz, damit Wuchs, Blüten, Früchte und das dekorative Laub zur Geltung kommen. Wenn sie zudem an sonnigen, luftigen und frischen Stellen platziert sind, bezaubern die gesunden Rosen alle Nutz- und Naturgartenbesitzer.
„Wir gestalten stilvolle Grünräume mit stimmigen Bepflanzungen individuell für Sie.“


info56-Dezember2018

Gestaltungsideen für Rosenliebhaber mit kleinen Gärten

Auch Kleingärten bieten Platz für Rosen. Ideen dafür liefern die Klostergärten der Mönche. Sie sind Vorbild für Rosengärten, da sie schlicht, meist geometrisch gestaltet und auf Dauer ausgelegt sind. So entstehen Gartenidyllen, wo die Schönheit und der Wildcharakter der Rosen gut zur Geltung kommen.

Schlichte Gestaltung
Je kleiner der Garten, desto stärker steht ein Thema im Vordergrund. Zu Rosen passen Blüten- oder Kräutergärten, ein Rahmen aus Hecken und evtl. Obstgehölze. Strauchrosen finden am Rand Platz. So haben wir in einem Kundengarten eine Böschung mit alten Strauchrosen bepflanzt: Den Hintergrund bildet die historische Rose ‚Maiden’s Blush‘ flankiert von ‚Mme Pierre Oger‘ und der englischen Rose ‚Evelyn‘. In der unteren Böschungshälfte gedeiht die David Austin ‚Eglantyne‘, Souvenir de la Malmaison und Boule de Neige. Veronica und Katzenminze bilden den Vordergrund für die tollen Rosensträucher. Aber auch eine Stacheldrahtrose R. omeiensis ‚Pteracantha‘ würde jeden Zaun überflüssig machen.

Rosen statt Rasen
Wer den Rasen weglässt, schafft wertvollen Platz. Im diesem Beispiel bilden vier Kräuterbeete, umfasst von Kieswegen, das Gartenzentrum. Ein Sitzplatz, welcher die Abendsonne einfängt, liegt leicht erhöht. Die einfache Pergola schattiert einen geschützten Essplatz, den eine Mauer begrenzt. So kann, wer keine Spielfläche benötigt, Rasen durch Kies, Wasser oder geometrische Beete z.B. mit der hitzeverträglichen ‚Schneekönigin‘ ersetzen.

Die dritte Dimension
Für Kleingärten besonders wichtig sind Kletterrosen. Sie begrenzen den Garten zu Nachbarn und schaffen einen Hofgarten Für lichtdurchlässige Konstruktionen gelten nur geringe Abstandsvorschriften. Eine Flechtwand mit der Kletterrose ‚Kir Royal‘ deckt fast so stark wie eine geschnittene Hecke ab. An Mauern sind Drähte mit Abstandhaltern ausreichend für Fassadenrosen wie ‚Dortmund‘ oder ‚Rotfassade‘. Ein klassisches Holzgerüst ist auch für eine ‚Rose-Marie Viaud‘ stark genug und dekorativ im Winter. Zudem teilen Klettergerüste in einzelne Rosenzimmer ab und lassen Kleingärten grösser wirken.

Kleine, aber feine Details
Schöne Details schaffen Blickpunkte:
- Ein Rosenmosaik aus farbigen Flusssteinen
- Eine Vogeltränke unter einer  Wildrose R. arvensis
- Ein halbrunder Rankpavillon über einer dekorativen Sitzbank
- Ein rosenumrankter Wandbrunnen
- Eine Rose ‚Compassion hinter einer schlanke Skulptur
Damit ausstaffierte Kleingärten sind abwechslungsreich und trotzdem schlicht. In kleinen Gärten kommen Liebhaberrosen besonders zur Geltung. Während grosse Gärten Wiederholungen brauchen, sind Massenpflanzungen hier überflüssig. So gestaltet und bepflanzt werden Kleingärten zu zauberhaften Rosengärten.

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